IKS Neumünster > Provokant X 28.08.2008    

 

 

Die besten Spiele …

Set


An kalten, regnerischen Tagen setzen sich viele von euch vor den Fernseher oder beschäftigen sich mit Computerspielen, die vielleicht spannend sind, aber Brett- oder Kartenspiele können es auch sein, z.B. ,,Set“. Einige kennen das Spiel möglicherweise schon, aber für alle diejenigen, die es noch nicht kennen erkläre ich es kurz.

Bei dem Spiel spielen alle gleichzeitig. Es geht darum, aus zwölf offen in der Tischmitte liegenden Karten zu versuchen ein Set (drei Karten vorgegebener Zusammenstellung ) möglichst schnell zu entdecken. Wer glaubt ein Set gefunden zu haben, ruft ,, Set “. Wenn es stimmt, entfernt er die entsprechenden drei Karten aus der Auslage und legt sie verdeckt vor sich als Gewinn ab. Wenn es nicht stimmt, geht das Spiel normal weiter, lediglich der „Falschspieler“ darf zur Strafe für seinen Irrtum so lange nicht mitspielen, bis ein anderer Spieler ein richtiges Set gefunden hat. Ein beliebiger Spieler ergänzt die Auslage durch drei Karten vom Stapel – und schon geht´s weiter. Das Spiel endet, wenn alle Karten verbraucht sind. Derjenige mit den meisten Karten hat gewonnen.

Ich finde dieses Spiel gut, weil man es mit der ganzen Familie spielen kann und weil es ein Geschwindigkeitsspiel ist.

Ramona Berbercuma

 

Das F-Trakt-Feeling


Eine Impression ...

Wir sahen durch ein großes Fenster des Halleneinganges „F-Traktes“ drei Tauben, die fröhlich nach Brotstücken pickten, die sie von den älteren Schülern, die dort Unterricht haben, erhalten hatten. Sie waren wahrscheinlich durch einen Schlitz vor

dem Fenster reingeflogen. Doch sie wurden immer dicker und dicker, bis sie schließlich nicht mehr rauskamen. Eine tote Taube wurde schon entsorgt.


Endlich angekommen. Der F-Trakt, das ist er also. Die Atmosphäre ist beklemmend. Die für Schleswig- Holstein typischen Regenwolken lassen das Gebäude, das an ein Gefängnis erinnert, noch finsterer erscheinen. Über eine kleine Betonwüste (Pausenhof der IKS like) gelangt man zum Eingang. Sobald man eintritt ist man von der sterilen weißen Wand und der grellen Lampe geblendet. Ein langer Flur erstreckt sich vor dem Besucher. An der Seite einige Türen. Das Knastfeeling verschwindet: So sieht es wohl in einer Psychiatrie aus. Klassen huschen tuschelnd in die Räume. Die Klassen­zimmer sind hell, denn die Fenster sind riesig, keine Gardinen verhüllen den Blick nach draußen. Es riecht nach frischer Farbe. Der Unterricht geht müde voran. Ab und zu fährt ein Auto, das wohl von Edeka kommt vorbei. Fahrer schauen interessiert hinein. Die Schüler ebenso zurück. Der Lehrer bittet ein Mädchen lauter zu sprechen. Der Hall in dem schmucklosen Raum erreicht jede Ecke, nur nicht die Ohren der Schüler. Das Ticken der Uhr scheint lauter – und langsamer denn je. Sobald Unterrichtsschluss ist, packen die Schüler ihre Bücher ein, doch das sonst so laute und freudige Rascheln der Collegeblöcke ist nicht ansatzweise so aufrührerisch und mitreißend wie im Rest der Schule. So fühlt sich eine Stunde F-Trakt an.

 

Zum Abschluss unser großen F-Trakt Story kommt nun noch die etwas langweiligere Abstellkammer, wo es nur ein paar Schrauben und Möbelstücken eigentlich nichts gab außer dem, was so in einer Abstellkammer üblich ist (Besen, Mülleimer usw.).

An einem der Schränke hing ein plattdeutscher Spruch, der uns wohl etwas über die Arbeit dort aussagen sollte. Dieser alte Schuppen war früher mal ein Sekretariat, was man sich aber bei einem solchen Anblick gar nicht vorstellen kann.

Wir hoffen, dass ihr jetzt viel Neues über unseren F-Trakt erfahren habt!!!


Julia Rusch, Niklas Woldt




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