IKS Neumünster > Provokant X 28.08.2008    

 

 

Weihnachtsbasar an der Kant-Schule



14.12.2005, 17:00 Uhr. Die ersten Tische waren schon aufgestellt. Langsam kamen immer mehr Eltern und Schüler, natürlich mit ihren Geschwistern. Anschließend packten wir unsere gebastelten Sachen aus und stellten sie auf die Tische. Wir hatten Teelichthäuser, Zauberteelichter und Vogelfutter (in kleinen Tontöpfen), Weihnachtskarten usw. Wir wussten schon auf den ersten Blick, dass es sicherlich ein Erfolg sein wird. Unsere Lehrer bzw. Lehrerinnen hatten für uns Zeitpläne aufgestellt, wer wann Dienst hat. So kam nichts durcheinander. Die Eltern haben ein Büffet eröffnet, wo es Brezeln gab (die waren für die Flötenkinder kostenlos), Kirsche-, Apfel- und Orangenkuchen (hmmmm, lecker). Da läuft euch das Wasser aus dem Mund, was?? Wir bedanken uns bei Frau Einfeldt für die tolle Unterstützung. Am Ende kam ganz schön viel Kohle raus. Es waren allein von unserem Stand um die 200€. Na, wollt ihr das auch erreichen? Dann schlagt doch mal in der Klasse vor, am nächsten Weihnachtsbasar teilzunehmen!

Agsin Kjasimov


 

Die geheimen Räume der IKS:

Die blutigen Gewölbe des Schreckens, muhaha!



Wir, die Redaktion der Schülerzeitung, haben am 07.02.06 den Schul­keller erkundet. Doch was erwartet man von so einem Schulkeller? Dunkle gruselige Ecken? Einen langweiligen, hellen Raum? Oder sogar kleine Kobolde, die ihrer Arbeit nachgehen?

Meine Erwartung war, glaub ich, die jedes anderen Schülers, denn an was denkt ihr bei dem Wort "Keller"? Ich denke an einen dunklen Raum, der voll mit Krims Krams ist, an eine Heizungsanlage, die sehr schwach beleuchtet ist, alte Wände, deren Farbe schon abblättert, und große Spinnen, die in den Ecken der Decke Spinnweben verbreiten. Werden die Erwartungen tatsächlich erfüllt, oder sieht es total anders aus?

Pünktlich um Viertel nach Drei standen wir an der Kantbüste und hielten Ausschau nach Herrn Grümmer, der nicht lange auf sich warten ließ. Und los ging's Richtung D Trakt.

Schwupps, schon waren im Keller, doch viele Türen führen woanders hin. Wir wussten nicht, welche Geheimtür wir zuerst öffnen sollten. Doch da schloss uns Herr Grümmer sogleich eine auf. " Boah! Oh mein Gott, stinkt das hier!!! Wie das auch hier aussieht!!!" Bevor der Hausmeister sagen konnte, dass das hier die Werkstatt ist, hab ich das schon erraten! Zigarettenschachteln lagen herum.

Stank irgendwie nach?! Ach, weiß ich auch nicht! War es der Geruch von verbranntem Popcorn? Oder waren es vielleicht doch die schim­meligen Holzspäne?

In der Werkstatt befindet sich noch eine weitere Tür. Auch die schloss Herr Grümmer uns auf und wir traten ein. Es stank nicht so doll wie nebenan. Denn wir waren jetzt in dem ... Nein, nein, ich werde es euch nicht verraten, wo wir waren, denn das lest ihr erst im nächsten Absatz...

Jetzt seid ihr im nächsten Absatz. Also: Wenn man die Werkstatt der Hausmeister durchquert, kommt man zu einer kleinen Tür, die in einen kleinen, dreckigen Raum führt, in dem die Farbe von der Wand runterkommt, was einige Redaktionsmitglieder doch sehr fasziniert hat, und in dem sich viele Spinnenweben an der Decke befinden. In dem Raum ist es außerdem sehr eng, da sich ein Regal an das nächste reiht. Die Regale sind aus Blech und nicht sehr stabil. Aber in und auf ihnen befinden sich alte Akten, wie z.B. alte Klassenbücher, alte Arbeitshefte und auch ein paar neue Klassenbücher und Arbeitshefte. Übrigens gibt es seit 1960 nur grüne Klassenbücher außer in diesem Jahr, wo wir ja leider diese komischen rotbraunen haben. Wie ihr ja hoffentlich wisst, ist die Schule 1958 eröffnet worden. Aber leider haben wir nur Klassenbücher von 1960 gefunden, leider durften wir uns auch keine alten Arbeitshefte angucken. Oder wollt ihr etwa, dass man sich an euren alten Noten ergötzt. Wir haben trotzdem viel Zeit in diesem Raum verbracht.

Wir von der Schülerzeitung sind, schwupps, schon beim nächsten geheimen Raum der IKS. Ich werde euch jetzt was vom Heizungs­keller erzählen. Der Heizungskeller ist so groß wie ein Klassenraum mit vielen Heizungen und einer Coladose mit Zigarettenkippen, aber auch einer Zeitung vom 29.3.02. An den Seiten stehen große rote Eier. Hinter dem Raum in einer Ecke sind viele Heizungen, mit denen der Hausmeister die Temperatur der Klassen einstellen kann. Man könnte diesen Raum auch gut als Partykeller benutzen.

Schon auf dem Weg zum Heizungskeller war mir, aufmerksam wie immer, ein kleiner Raum in einer unscheinbaren Ecke aufgefallen, was sich als äußerst amüsant herausstellte. Denn in diesem Raum, neben den Fundsachen des letzten Jahres, fand sich so allerlei. Okay, abge­sehen von den Klos unter der Treppe, in denen sich eine hübsch eklige Spinne in den ewigen Schlaf wiegte, waren echte Schätze dort verstaut. Neben meterlangen Sangriastrohhalmen, die auf einen Regal lagen, gab es ein altes Radio, Bücher und Spielzeugautos. Wie wir dann erfuhren, waren die Sachen für einen Basar, der jedoch nie statt­fand. In den ungefähr 1 Million Kisten, die dort rumstanden, fand sich ähnliches. Alte Landkarten, Puppen, Plüschtiere, aber auch ein Geschenk­tütchen von "Ihr Platz", ja richtig der Laden, den es schon seit Jahren nicht mehr in Neumünster gibt. Drin war, neben fies riechenden Eau de Toilettes auch ein Bananen Müsliriegel, der im Jahr 2002 abgelaufen ist. * schluck *

Doch passt auf, jetzt kommt das Ding mit dem Ekelfaktor Nr. 1. Ein Kühlschrank! Und ein alter noch dazu. Doch was könnte in den langen Jahren dort vergessen worden sein? Nachdem ich todesmutig die klemmende Tür geöffnet hatte , offenbarte sich die grausige Wahrheit, es waren Kühlakkus!!! Ja super! Das einzig Unheimliche daran war, dass die nicht kühl waren. Aber egal, war trotzdem schön zu sehen, womit der Platz unserer Schule so verschwendet wird. Am Ende hatten wir doch alle was davon, Agsin und Niklas eine sehr, sehr (!) alte Weltkarte, ich einen Cola Gutschein von Nordsee, der hoffentlich noch gültig ist, und wir alle eine alte Zeitung vom Kulturfest von 1993. Was daran so toll sein soll? Schon mal Frau Steinbach tanzen sehen?

Die Redaktion



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